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Trockene Nase: Die trockene Nase ist ein von Patienten häufig angegebenes Symptom, das nicht klar definiert ist. Eine trockene Nase kann auch bisher nicht ausreichend
"gemessen" werden.
Der Begriff der trockenen Nase bezieht sich vorwiegend auf die entsprechende anamnestische Angabe des Patienten. Die Beschwerden reichen vom ausschließlich subjektiven Gefühl einer „etwas“ trockenen Nase bis hin zur sichtbaren ständigen ausgeprägten Verborkung der Nase und können verschiedenartig kombiniert sein:
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Trockenheitsgefühl in der Nase
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Juckreiz, leichtes Brennen
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behinderte Nasenatmung
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Krusten-, Schorf- und Borkenbildung, ggf. mit Geruchsentwicklung
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Nasenbluten
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Verschlechterung des Riechvermögens.
Auslöser einer trockenen Nase können eine Vielzahl von Erkrankungen, äußeren und inneren Faktoren oder Umgebungsbedingungen sein:
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lokale mechanische Irritation
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Klima und Umweltfaktoren
- trockene Raum- oder Umgebungsluft (relative Luftfeuchtigkeit < 50%)
- geheizte Räume oder heiße Umgebung
- Flugzeug auf Langstreckenflügen
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Arbeitsplatzbelastung
- trockene Luft, Reinraumbedingungen
- Kälte, Hitze
- höhere Staubbelastung (z.B. Schleifarbeiten – u.a. Gips, Granit, Kalk, Kohle,
Zement, Holz, Arsen, Tabakrauch)
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Drogenkonsum (Kokain)
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Nebenwirkung von Medikamenten,
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supportive nasale Gabe von Sauerstoff
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Symptom anderer Erkrankungen (granulomatöse, infektiöse, rheumatische, immunologische Erkrankungen), z.B. M. Wegener, Sarkoidose, Lepra, Rhinosklerom, Tuberkulose, Syphilis
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normale Abheilungsphase nach Operationen der Nase und Nasennebenhöhlen
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anatomische Veränderungen der äußeren und inneren Nase mit Veränderungen des normalen Atemstromes
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allergische Rhinitis, insbesondere durch Hausstaubmilbe oder Schimmelpilze
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dauerhafte Folgen von Operationen an der Nase und den Nasennebenhöhlen
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Folgen nach Strahlentherapie im Kopf-Hals-Bereich
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Patienten mit OSAS bzw. bei CPAP-Therapie eines OSAS. Eine Befeuchtung führte zu einer Verringerung des Symptoms trockene Nase
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höheres Lebensalter
Eine trockene Nase kann auch ein erstes Symptom einer beginnenden Erkältungskrankheit mit Schnupfen sein, dann besteht das Symptom der trockenen Nase nur kurzzeitig.
Die häufig postulierte erhöhte Anfälligkeit für Infektionen bei trockener Nase ist pathophysiologisch zwar plausibel, als alleinige Ursache bisher jedoch noch nicht nachgewiesen. Als ein wichtiger angeborener Abwehrmechanismus gegenüber Infektionen ist die mechanische und funktionelle Integrität der Schleimhaut anzusehen: Eine Austrocknung kann je nach Ausprägung den mukoziliaren Transport, ggf. auch die Epithelbarriere beeinträchtigen.
Therapie der trockenen Nase
Die Patienten wenden eine Vielzahl von Therapeutika an, vor allem Salben und Befeuchtungssprays oder Nasenduschen.
Bei Salben ist es wichtig, dass keine schädlichen, Allergie auslösenden oder zusätzlich austrocknenden Substanzen enthalten sind. Eine sinnvolle Salbe ist z.B. die
Emser Nasensalbe sensitiv.
Wenn man zur Befeuchtung der gesamten Nasenhöhle oder auch der Nasennebenhöhlen die Nase spülen möchte, sind vor allem Nasenduschen sinnvoll, die man zusammendrücken kann, damit ein ausreichender Spüldruck aufgebaut wird. Auch die Zusammensetzung der Salzlösung ist wichtig. Hier ist z.B. die Emser Nasendusche mit Emser Nasenspülsalz empfohlen (hier bitte Link setzen zur eigenen Homepage mit dem Spülfilm).
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